











Die drei Häuser mit gemeinsamer Autoeinstellhalle befinden sich am Südhang in Hofstetten. Zwei parallel zum Hang verlaufende Fusswege führen von der Strasse zu den Hauseingängen auf der Nordseite. Diese befinden sich im oberen der beiden Geschosse, das pavillonartig auf dem massiven Sockel steht. Das Wohngeschoss ist charakterisiert durch die grosszügigen Fensterflächen und den Weitblick über die umgebende Landschaft. Die präzise Setzung in das gewachsene Gelände ermöglicht einerseits eine Höhenstaffelung der Gebäude, was optimale Ausblicke sicherstellt, und andererseits angenehm dimensionierte Aussenräume.
Das untere, sich zu einem grossen Teil im Erdreich befindende, Geschoss beherbergt bergseits die Kellerräume und öffnet sich in Richtung Süden, wo die Zimmer talseits mit viel Tageslicht versorgt werden. Eine einläufige Treppe verbindet beide Geschosse miteinander und gliedert das grosszügige Obergeschoss in verschiedene offene Wohnbereiche. Die gedeckte Terrasse im Westen erweitert den Wohn- und Essbereich räumlich und optisch nach aussen. Das südliche Vordach bietet eine Verschattung der Fensterfronten und garantiert zusammen mit den schiebbaren Holzläden den sommerlichen Wärmeschutz.
Die nachhaltige Bauweise ergibt sich aus der Hanglage und dem sinnvollen konstruktionsbezogenen Materialeinsatz. Bodenplatte und Aussenwände im Erdgeschoss sind aus Beton und bilden den massiven Sockel. Die Decken und alle weiteren Wände werden in vorfabrizierter Holzelementbauweise erstellt. Die Aussenwände im Obergeschoss sind mit einer hinterlüfteten lasierten Aussenverkleidung versehen. Die Häuser werden mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, Niedertemperaturbodenheizung und einer Grundlüftung ausgestattet.
Verkaufspreis ab CHF 1'490'000

Situation

Sockelgeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Schnitt A

Schnitt B






Die Reiheneinfamilienhäuser befinden sich im Ortskern von Bättwil, im Hofstattbereich eines historischen Wohnhauses mit mächtiger Scheune. Die Erschliessung erfolgt einerseits von der Benkenstrasse durch die Scheune, die umgenutzt wird und neu Wohnungen beherbergt, wo sich auch die Zufahrt zur Autoeinstellhalle befindet. Andererseits gibt es auch einen direkten Fussgänger- und Fahrradzugang über die Witterswilerstrasse.
Das Gebäude soll sich in die historische Bausubstanz einfügen und als Ergänzung der bestehenden Bebauung wahrgenommen werden. Diese kann sich so vom heterogenen Umfeld abgrenzen. Dies wird erreicht durch die volumetrische Ausformulierung als einfacher Baukörper mit Satteldach und die Materialisierung mit Ziegeldach und Holzfassade. Trotzdem soll der Neubau klar als solcher erkennbar sein. Die bewusste Detailausarbeitung von Vor- und Rücksprüngen sowie differenzierten Holzbretterschalungen erzeugt eine subtile Modernität und lässt erkennen, dass es sich um addierte Wohneinheiten handelt.
Die Treppenhäuser befinden sich jeweils an der Eingangsfassade der vier Häuser. Dadurch kann der Geländesprung über die Treppe aufgenommen und maximale Grundrissflexibilität erreicht werden. Die Küche mit Garderobe steht einem Möbel gleich frei im Raum und gliedert den offenen Grundriss in Ess- und Wohnbereich. Letzterer öffnet sich gegen Süden zum gedeckten Gartensitzplatz. Im Obergeschoss befinden sich jeweils zwei grosszügige Zimmer mit Bad. Der Dachraum kann ebenfalls für zwei Zimmer oder aber auch für ein grosses Zimmer mit Dusche und Ankleide genutzt werden. Das Kellergeschoss ist in Massivbauweise erstellt, die weiteren Geschosse in Holzelementbauweise mit hinterlüfteten Fassaden aus Lärchenholz. Die flexible Raumanordnung und die einfache, ehrliche Bauweise ermöglichen Häuser mit qualitativ gutem Wohnraum zu vernünftigen Preisen.

Situation

Erdgeschoss

Obergeschoss

Dachgeschoss

Untergeschoss

Schnitt

Fassade Nord

Fassade Süd

Fassade Ost








Die kompakte Erweiterung ist an der nördlichen Ecke der bestehenden Grundschule positioniert. Die Form ergibt sich einerseits aus der räumlichen Kontinuität des bestehenden Schulflurs und andererseits aus der Notwendigkeit von Gruppenräumen, die direkt an die Klassenzimmer anschließen. Der Erweiterungsbau bildet als Kopfbau den volumetrischen Abschluss und schafft eine räumliche Verbindung zu der Sporthalle. Zwischen beiden erstreckt sich der überdachte Pausenhof.
Das Raumprogramm umfasst zwei Klassenzimmer mit vier Gruppenräumen sowie im Untergeschoss Mehrzweckraum und textiles Werken mit Materialraum. Die den Korridor füllenden Einbauten des bestehenden Schulgebäudes wurden entfernt, um den Zugang zum Erweiterungsbau zu gewährleisten. Der breite, multifunktionale und gut belichtete Flur öffnet sich zum Pausenplatz. Die Sitznischen in den Gangmöbeln dienen als Rückzugsort und Lernraum für die SchülerInnen.
Die lärm- und schmutzintensiven Arbeiten am Bestand konnten in den Sommerferien ausgeführt werden, die restlichen Arbeiten unter laufendem Schulbetrieb. Die Bauweise ist sehr umweltfreundlich und nachhaltig. Die Außenwände des Kellers und die Bodenplatte sind aus recyceltem Beton erstellt. Bereits die Decke über dem Keller ist wie die oberen Stockwerke mit vorgefertigten Holzelementen ausgeführt. Die Außenverkleidung besteht aus vertikalen Lamellen und Brettern, die Innenverkleidung aus grossflächigen Sperrholzplatten.

Situation

Erdgeschoss

Obergeschoss

Untergeschoss

Schnitt

Ansicht West





Die in Arlesheim gelegene dreiecksförmige Parzelle wird im Nordwesten durch eine bewaldete Hangkante begrenzt, im Osten und Süden schliessen Wohnüberbauungen an die Parzelle an. Die vier Baukörper übernehmen die Richtungen der im Quartier bestehenden Bebauungsstruktur und fügen sich so in die vorhandene Morphologie ein. Sie stehen leicht zueinander versetzt und sind unterschiedlich gross. Die beiden grösseren sind gegenüber der mäandernden Wohnüberbauung im Süden positioniert, während die beiden kompakteren den Übergang zur bewaldeten Hangkante und zu den östlich gelegenen, kleineren Wohnbauten bilden. Die landschaftlich schöne und parkähnliche Situation soll, trotz dichter Bebauung, zumindest auf Augenhöhe erhalten werden. Dem Bild freistehender Bäume folgend, mit Stamm und darüberliegender dichter Baumkrone, sind Punktbauten mit zurückgesetztem Erdgeschoss und teilweise rückspringendem Attikageschoss geplant.
Eingebettet in die abfallende Hanglage nimmt das Projekt Rücksicht auf die bestehende Umgebung und deren Terrainverlauf. Der Höhenunterschied kann dank den Punktbauten ohne grössere bauliche Umgestaltung des Terrains aufgenommen werden. Durch das zurückgesetzte Erdgeschoss bleibt der Blick zur bewaldeten Hangkante im Westen frei. Die bewaldeten Ränder der Parzelle lösen sich gegen das Parzelleninnere in solitäre Baumstrukturen auf, die weit in die Zwischenräume der Häuser hinein reichen. Es entsteht eine durchlässige, parkähnliche Umgebung, welche über einen zentralen Weg mit Natursteinpflästerung erschlossen ist und an den sich die einzelnen Gebäude gliedern. Begleitet wird dieser von einem Schotterrasen mit magerem Substrat, welcher in eine Wiesenlandschaft übergeht. Hohe Gräser folgen dem Weg und formen Inseln in der Wiesenfläche.
Den oberen Abschluss der Gebäude bilden Maisonette- oder Attikawohnungen. Die Rücksprünge in Verbindung mit den Balkonen lassen die Gebäude leicht wirken und thematisieren das Bild der Baumkrone. Pro Geschoss sind windradartig vier Wohnungen um ein zentrales Treppenhaus angeordnet. Die Regelgeschosse wiederholen sich. Dadurch wird eine einfache und effiziente Gebäudestruktur erzeugt. Das Erdgeschoss ist flexibel konzipiert und kann nebst Wohnen auch gemeinschaftliche oder öffentliche Nutzungen beherbergen. Der vielfältige Wohnungsmix sowie die kompakten und funktionalen Wohnungsgrundrisse begünstigen eine durchmischte Mieterschaft und führen zu erschwinglichen Wohnungsmieten. Die Wohnungen werden direkt über eine zentral gelegene, grosszügige multifunktionale Wohnfläche betreten. An diese sind die Küche sowie die Zimmer angegliedert. Gangflächen werden somit minimiert und der Wohnfläche zugeschlagen.

Konzept

Schwarzplan

Umgebungsplan

Erdgeschoss

1. /2. Obergeschoss

3. Obergeschoss

Attikageschoss

Grundriss 3.5 Zi Wohnung

Grundriss Maisonettewohnung







Das Haus an der Bodenmattstrasse besteht aus zwei Geschossen mit flachem Dach. Der Hortus Systembau aus den 70er-Jahren erscheint als pavillonartiger Bau auf einem den Terrainunterschied überwindenden Sockelgeschoss. Die Zimmergrössen des funktional und klar gegliederten Grundrisses entsprechen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Zudem wäre ein zweites Bad erwünscht. Darauf wird mit einer Erweiterung reagiert.
Der zusätzliche Raum mit vorgelagertem gedecktem Sitzplatz verlängert das Wohnen in selbstverständlicher Weise nach aussen. Er gliedert den langgestreckten Garten in zwei Bereiche und schafft eine Hofsituation vor dem Elternschlafzimmer. Dieselbe Gliederung geschieht im Innenraum, wo ein zusätzliches Bad und der Elternbereich vom Schlafbereich getrennt werden. Der dazwischenliegende offene Raum mit Küche, Essen und Wohnen bezieht die Eingangsseite und die Aussicht über das Quartier zu den offenen Feldern mit ein. Die Vergrösserung des Esszimmerfensters und die Aufwertung der Nordfassade mit Holzverkleidungen verstärken das gewünschte Konzept.
Konstruktion und äusseres Erscheinungsbild der Erweiterung orientieren sich am Bestand und thematisieren die Systembauweise. Die Wände und Decken sind in Holzelementbauweise konstruiert. Zwischen den hell verkleideten Deckenstirnen und dem Sockelgeschoss befinden sich die geschosshohen Holzfensterfronten und die Füllungen aus horizontalen, naturbehandelten Holzlamellen.

Erdgeschoss

Schnitt C

Schnitt A

Schnitt B








Das Mehrfamilienhaus mit fünf Eigentumswohnungen befindet sich an Hanglage im Ergolztal in einem ruhigen Wohnquartier. Der zweigeschossige Baukörper mit jeweils zurückversetztem Attika- und Sockelgeschoss ist durch die L-Form mit zwei schräg weglaufenden Seiten und einen Versatz im Volumen gegliedert. Das Haus hat eine angemessene Massstäblichkeit und integriert sich vorbildlich in die eher kleinteilige Umgebung.
Das lichtdurchflutete Treppenhaus mit Lift befindet sich im Zentrum des Gebäudes und nimmt als Gelenk die verschiedenen Richtungen auf. Es entstehen spannende mehrgeschossige Räume und Sichtbezüge. Die Wohnungen finden ihren räumlichen Abschluss jeweils in einem offenen Wohn-/Essbereich mit anschliessendem gedecktem Sitzplatz. Schlaf- und Nebenräume reihen sich um den Erschliessungsbereich der Wohnungen.
Die Materialisierung aussen unterstützt das volumetrische Konzept. Der Putz mit Terrazzo-Effekt verleiht den geschlossenen Wandoberflächen eine starke Plastizität. Die Fensteröffnungen der Hauptgeschosse sind zwar regelmässig gesetzt. Hingegen werden jeweils zwei Fenster mit farblich angepassten glatten Putzflächen zusammengefasst, wobei auch die Stoffstoren auf die Fensterfarbe abgestimmt sind. Die so generierten verschobenen Bänder betonen die Horizontalität und dynamisieren die Fassade.

Situation

Sockelgeschoss

Erdgeschoss

Attikageschoss

Querschnitt

Südansicht

Längsschnitt

Ostansicht









Am Rande des Dorfkerns, an einer Strassengabelung, liegt das ehemalige Bauernhaus in der Burgmatt aus dem 17. Jahrhundert. Das Gebäude ist charakterisiert durch die ortsübliche Gliederung in separate Wohn- und Ökonomieteile, welche sich auch heute noch klar ablesen lässt. Der Wohnteil wurde im Laufe der Zeit durch einen kleinen Anbau mit Pultdach ergänzt.
Nach langjährigem Leerstand und Verfall sollte das Gebäude wieder zum Zuhause für eine Familie werden. Dazu wurde der Wohnteil von Grund auf saniert. Alle Wandoberflächen, Boden- und Deckenbeläge sowie haustechnischen Anlagen wurden erneuert oder ersetzt. Erhalten geblieben sind die Tragstrukturen aus Bruchsteinmauerwerk und die alten Decken, deren Balken in den Räumen sichtbar gelassen wurden. In der Scheune sind die Zwischenböden und Innenwände abgebrochen und ein ausserordentlich grosszügiger Zwischenklimaraum geschaffen worden, der sich durch das Öffnen der zwei Scheunentore regulieren lässt. Ein neues, grosses, auf einer Höhe von 1.5 Metern, angeordnetes Fenster bringt viel Licht in die Scheune und ist gleichzeitig von aussen grösster Zeuge des neuen Innenlebens.
In der Scheune besetzt neu ein eingeschossiger Anbau mit Höhenversatz in Holzbauweise den Raum der ehemaligen Stallungen. Für seine Aussenhaut aus naturbelassenem Fichtenholz wurde auf ein Baumaterial mit langer Tradition zurückgegriffen. Im Innern beherbergt der Anbau das Entrée und die Küche, die beide mittels Durchbrüchen mit dem alten Wohnhaus verbunden sind. Von der Küche erlauben grosse Fenster sowohl den Blick in die Scheune als auch in den Garten. Das Dach des Anbaus, das als Aufenthaltsraum genutzt wird, verweist mit seinen zwei Ebenen auf die traditionell auf verschiedenen Höhen angeordneten Heuböden.

Situation

Erdgeschoss

Obergeschoss

Längsschnitt

Querschnitt 1

Querschnitt 2